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Allgemein Digitales Marketing Social Media

Begriffsbestimmung und Potenzial von Social Media

SOCIA LMEDIA Marketing Carsten Seeberger Potenzial und Begriff

Soziale Medien sind eine Weiterentwicklung des Web 2.0. Das Web 2.0 beschreibt die Möglichkeit, Content selbst zu erstellen und diesen über verschiedene Kanäle zu verteilen. Soziale Medien greifen dies auf und ermöglichen es nun diese Inhalte zu teilen, kommunizieren und informieren mit Menschen die miteinander in einer Verbindung oder Beziehung miteinander stehen. Es findet eine Interaktion statt über Plattformen wie YouTube, Facebook und Co. Sie bilden das Werkzeug, um Beziehungen und Interaktion aufzubauen. Es lassen sich hierbei eine Menge dieser Plattformen nennen, die sich auch in der Art der Kommunikation, der teilbaren Inhalte und Themen unterscheidet. Aus Marketing Gesichtspunkten findet hier keine klassische One-To-Many Kommunikation statt, wie es bei TV oder Radio Spots der Fall ist, sondern eine Many-to-Many Kommunikation. Der Benutzer einer Plattform erstellt einen Inhalt und teilt es mit seinen Freunden. Über die Inhalte kann ein permanenter und zeitlich unbegrenzter Austausch über den User Generated Content stattfinden.

Wie bereits erwähnt gibt es hier eine Vielzahl an unterschiedlichen Netzwerken. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Funktion bzw. den Möglichkeiten der Kommunikation, sondern auch in der Community. Beispielsweise lassen sich Blogs, Foren, Videoportale, mobile Communitys, Bewertungsplattformen, Open-Source- Plattformen (Wikipedia) und soziale Netzwerke wie Facebook und Google+ unterscheiden. Aber auch Social Bookmarking und News-Portale sind im Bereich der sozialen Medien anzutreffen. Aber nicht nur die Anzahl der unterschiedlichen Social- Media-Kanäle steigt, sondern auch die Anzahl der User.

Steigende Nutzerzahlen und unterschiedliche, teilweise spezifische Netzwerke ermöglichen es nun auch Unternehmen diese zur Kommunikation zu nutzen. Der Stellenwert der Social Media Portale steigt nicht nur bei den Nutzern, sondern auch bei den Unternehmungen. Zentrale Herausfoderung ist es, diese aktiv in die Unternehmenskommunikation einzubinden. Soziale Medien sollten aber nicht als absolutes Instrument zur Absatzsteiergung angesehen werden und es bildet damit auch keinen ausschließlichen Vertriebskanal. Die sozialen Medien sind ein Dialoginstrument und sollten deshalb auch als ein solches von Unternehmen behandelt werden. Eine gute und intensive Kundenbindung und diese nach außen hin zu tragen und zu festigen ist ein zentraler Faktor im Verkauf von Produkten. Hier kann ein gutes Social Media Konzept dazu beitragen, diese Faktoren zu stärken und zu etablieren. Interaktive Formate auf Social Media Kanälen tragen auch zur Brand Awareness bei und somit zum Markenbranding. Wichtig ist dabei die Interaktion mit den Inhalten und eine erlebbare Marke, mit der sich der Kunde beschäftigt und weiterempfiehlt. Es ist natürlich auch Möglich mit sogenannten Influencer bzw. Markenbotschafter in sozialen Medien zu arbeiten und somit das Markenimage zu verbessern. Das zahlt auf die Brand Loyalty des Konsumenten ein und somit auch potenzielle Kaufentscheidungen. Neben der Möglichkeit Kunden durch Empfehlungsmarketing auf Social Media Kanälen zu gewinnen. „Unter Word of Mouth- Marketing oder Empfehlungsmarketing versteht man das Erzielen von Kundenrezensionen und -meinungen über eigene Produkte und Leistungen. Dahinter steht die Erkenntnis, dass Konsumenten heute viel eher den Beurteilungen anderer Konsumenten als den Anbietern der Produkte vertrauen.“ Hier entsteht auch die Möglichkeit einer Absatzsteigerung, da im Social Media jeder User im Schnitt 130 Freunde besitzt und eine Teilung der Produktempfehlung somit eine höhere Zahl an Freunden erreicht als im richtigen Leben. Man könnte hier von einer digitalen Mundpropaganda sprechen. Hierbei ist zu beachten das diese Art des Word-of-Mouth Marketing sowohl positiv als auch negativ ausfallen kann, allerdings ist für Unternehmen mit überwiegend positiv gestimmten Kunden dies kein Problem. Dafür vertrauen nach Studien 80% der Befragten den Empfehlungen eines Freundes oder Bekannten und nur ein Viertel den Werbeversprechen aus Onlinebannern und dergleichen. Somit sind die Multiplikatoren Freunde und Familienmitglieder aber auch Prominente und Meinungsführer im Netz. Diese tragen entscheident zu einer Kaufentscheidung bei Kunden bei. Neben diesen Vorteilen ergeben sich noch weitere für das Kommunkationsinstrument Social Media. Das Unternhemen kann kostenloses und wichtiges Feedback über seine Produkte und Dienstleitungen in Erfahrung bringen. Dieses gezielt einsetzten um die Produkte zu verbessern und somit attrakiver für den Kunden zu gestalten. Aber nicht nur Produkte können optimiert werden, sondern auch Prozesse z.B. in der Distribution oder im After Sales Service. Genauso können Kommentaren und Bewertungen als Ideengeber fungieren. Auch für die Suchmaschinen und somit für die Webseite eines Unternehmens sind die sozialen Median ein entscheidender Faktor. Für die Suchmaschinen wie Google oder Bing kommen die Inhalte auf den sozialen Plattformen ein immer höherer Stellenwert zu. Häufiges teilen der Inhalte der Unternehmenes-Webseite führt zu einem besseren Ranking und in diesem Zuge auch zu einem höheren Traffic. Das Plus an Besuchern der Webseite könnte wiederrum zu einem besseren Absatz bzw. Umsatz verhelfen. Ein weiterer positiver Punkt ist das sehr genaue Targeting über Social Media. Unternehmen wie Facebook haben die Möglichkeit durch das Verhalten auf der Plattform viel über den User zu erfahren. Sei es über die Funktion Seiten mit einem gewissen Thema zu liken oder die Interaktion mit Beiträgen. Auch die angegebenen Daten aus dem Userprofil lassen sich gut als Datenquelle für Werbekunden nutzen. Der Werbende kann für seine Anzeigen gezielt Alter, Geschlecht, Ort, Interessen, etc. einstellen. Damit hat er zusammen mit den gesamelten Userdaten eine sehr genau Zielgruppe definiert. Eine sehr genaues Targeting der Zielgruppe führt damit weiter zu einer Senkung der Streuverluste und wirkt sich somit positiv für die Reduzierung der Kosten aus. Im Gegensatz zu Printanzeigen werden hier die Ads nur der Zielgruppe gezeigt, welche auch ein Interesse an dem Produkt haben könnten. Aber auch hier ist zu beachten, dass die Anzeigen relevant, speziell auf die Zielgruppe zugeschnitten und motivierend zum Interagieren gestaltet sein. Facebook hat genau um diese Faktoren zu messen einen eigenen Bewertungscore eingeführt. Die Relevanzbewertung gibt dem Werbenden Aufschluss darüber, ob seine Werbeanzeige auch für die Zielgruppe interessant ist und ob mit positiven oder negativen Feedback gerechnet werden kann.Daran zeigt sich nochmals, wie wichtig die Nutzererfahrung mit den Inhalten auf Social Media ist.

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